2. Stock

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Volksmusik
Die im Frühjahr 2008 fertig gestellte Ausstellung widmet sich der allseits bekannten und beliebten Ausseer Volksmusik, ihrer Geschichte und ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen. Die meisten Exponate - Noten, Bilder und Instrumente - stammen aus dem reichen Fundus des Kammerhofmuseums. Viele Musikbeispiele sind hörbar und der Besucher wird mittels audiovisueller Installationen in die Welt der Steirer, Landler, Lieder und Jodler eingeführt. Ein interaktives Spiel, genannt "Virtueller Pasch", ermöglicht es dem Besucher, das Paschen eines Ausseer Steirers auf unterhaltsame Weise zu erlernen. Dieses Spiel ist das absolute Highlight des Museums.

Brauchtum
25 lebensgroße Figuren sollen dem Besucher das Ausseer Brauchtum im Jahresablauf näher bringen. Dabei wird dem Fasching ausgiebig Rechnung getragen! Die alte Wirtsstube des Bachwirtes in Lupitsch wurde eigens für diese Ausstellung angekauft.

  Tracht
Ein liebevoll gestaltetes Diorama zeigt die Entwicklung der Ausseer Tracht von der Urtracht bis zum „Gwand“ der Gegenwart eindrucksvoll dokumentiert. Liebevoll gestaltete Dioramen zeigen die Tracht zur Zeit Erzherzog Johanns.
Dass die Ausseer Tracht heute noch immer nichts Museales ist, hat sie wohl dem Umstand zu verdanken, dass sie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts behutsam und kontinuierlich dem Zeitgeschmack angepasst wurde.

Fossilien
Fossilien sind Reste von Lebewesen aus vergangenen Zeiten – meist als Abdruck, Steinkern oder Schalenrest erhalten. Das Gebirge rund um das Ausseerland setzt sich überwiegend aus carbonatischen Meeresablagerungen des Erdmittelalters zusammen. Seine Gesteine sind reich an Fossilien, die weltweit ihresgleichen suchen und durch die Präparation noch an Schönheit gewinnen.

Höhlenkunde (Höhlenbär)
Die höhlenkundliche Sammlung bildete zusammen mit der Trachtenkammer die Erstausstattung des Ausseer Kammerhofmuseums. Die „Höhlenkunde“ wurde 2005 völlig neu gestaltet und mit einer Höhle ausgestattet, in der Vielfraß und Höhlenbär auf den Besucher warten.
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Jagdstation eines eiszeitlichen Bärenjägers, die Salzofenhöhle im Toten Gebirge. Aus ihr wurden Reste einer reichen eiszeitlichen Fauna geborgen.

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