Projekte

 Besuch in der Gerberei Traninger

Auch heuer bot sich uns, passend um die „Krampuszeit“, wieder die Gelegenheit die Gerberei von Klaus, dem Papa von Mathias, zu besichtigen. Dort konnten die Kinder sehen, wo das Fell des Krampus verarbeitet und genäht wird und hatten die Möglichkeit selbst eine der Masken aufzusetzen. Ziel des Besuches war es, den Kindern zu verdeutlichen, dass hinter jedem noch so finster aussehenden Krampus nur ein Mensch steckt und ihnen so etwas von ihrer Angst zu nehmen.

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Weihnachten im Schuhkarton 2012

In der „Villa Minna“ gab es Grund zur Freude. Zum wiederholten Mal nahmen wir auch heuer wieder an der Spendenaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Das großartige Sammelergebnis vom Vorjahr wurde heuer überboten. Mit Hilfe der Kindergarteneltern, Freunden, des BORG Bad Aussee, der Hauptschule, Mitarbeitern der PVA sowie zahlreichen privaten Spendern, Banken und Geschäftsleuten wurden 184 Schuhkartons prall gefüllt!!!!!!
Wahrlich ein Grund zur Freude!

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Vom Schaf zur Wolle

Mit einem Wandertag nach Altaussee starteten wir mit dem Besuch bei den Schafen der Familie Temel in das Projekt „Vom Schaf zur Wolle“. Zurück im Kindergarten hörten die Kinder unter anderem die Geschichte von der schönen Shelly, lernten was Schafe fressen, warum sie geschoren werden und was man aus der gewonnenen Wolle alles machen kann. Höhepunkt und sogleich Abschluss des Projektes, war der Besuch von Frau Seethaler, welche uns mit ihrem Spinnrad im Kindergarten besuchte. Jedes Kind bekam so die Möglichkeit mitzuerleben, wie Schafwolle verarbeitet wird und daraus Socken, Handschuhe und vieles andere entsteht.

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Verkehrserziehung

Zum Abschluss des Kindergartenjahres, beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema Verkehrserziehung. Neben verschiedenen Übungen zum Richtungshören und zum Reaktionstraining im Bewegungsraum, wurden auch das sichere Überqueren der Straße und die richtige Gehwegbenutzung  geübt. Mithilfe von Liedern, Gedichten und Spielen, versuchten wir, bereits die Kleinsten auf dieses Thema zu sensibilisieren. Ende des Projekts bildete ein Lehrausgang mit einem Polizisten, welcher gemeinsam mit den Schulanfängern den Schulweg besichtigte und ihnen im Anschluss einen richtigen „Fußgängerführerschein“ überreichte. Wir hoffen, dass die Kinder sich vieles gemerkt haben und im Herbst bestens vorbereitet ihren Schulweg zurücklegen können.

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Fit und g'sund statt kugelrund

Fit und g’sund sollen die Kinder sein, um sich gut entwickeln zu können! Kugelrund darf nur der Ball sein, mit dem sie spielen! Aber wie kann man Kinder dazu bewegen, eine gesunde Apfeljause mit Mini, dem kleinen Apfel, als coolen, fixen Bestandteil ihres Tagesablaufs zu etablieren und gleichsam den natürlichen Drang zum Spielen und Herumtollen zu fördern? Dafür haben die Projektpartner, Das Erlebnismanagement aus Hartberg und OPST Obst Partner Steiermark ein tolles nachhaltiges Programm für Kindergartenkinder zusammengestellt!

 

Spiele, Geschichten, Fantasiereisen und Informationsunterlagen, welche die Kinder auf den Projekttag einstimmen und vorbereiten und gleichzeitig unterhaltsam, lustig und lehrreich sind, erhalten die Kindergärten im Projektkoffer als Vorbereitung. Als Höhepunkt findet schließlich ein „gesunder“ Vormittag im Kindergarten statt, um die Kinder zu Botschaftern und Botschafterinnen des gesunden Apfels zu machen. Dabei müssen die fleißigen Kids einige Aufgaben meistern. Hilfe erhalten sie vom Kasperl, bei zwei lustigen und lehrreichen Kasperltheateraufführungen und von Mini, dem Maskottchen des gesunden Kinderapfels. Es wird  Apfelsaft gepresst, gesunde Getränke und eine kreative leckere Apfeljause mit Mini, dem kleinen Apfel, hergestellt. Auf der Bewegungsstation wird mit den Kindern geturnt und zum Abschluss basteln die Kindergartenkinder eine Apfelgirlande, die sie auch in Zukunft täglich mit Wissenswertem rund um den Apfel versorgt. Ein lustiger Tanz mit Mini und der Besuch des lustigen Maskottchens in Lebensgröße runden einen gelungenen Vormittag ab.

Abgesehen von den Unterlagen, die die KindergartenpädagogInnen in der Vorbereitungszeit erhielten, wurden selbstverständlich auch für die Eltern interessante Zahlen und Fakten sowie ebenfalls ein ‚Jausenrezeptheft‘ ausgearbeitet, damit das Thema „Fit und g´sund statt kugelrund“ auch noch lange in den Küchen der Familien präsent bleibt.

 

Villa Minna 

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Projekt

„ Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe“

oder

„Zu Besuch bei unseren Nachbarn“

 

Als Vorbereitung für dieses Projekt war es uns wichtig, dass die Kinder sich selbst bewusst wahrnehmen. Das Bilderbuch „Das kleine Ich bin ich“ diente uns als Einstieg in das Thema.

Die Kinder sollten…

… sich ihrer selbst bewusst werden

… eigene Gefühle wahrnehmen und zeigen

… eigene Vorlieben erkennen und entfalten

… Konflikte äußern und entsprechend austragen

… erkennen, dass Freundschaft aus Geben und Nehmen besteht

Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit dem eigenen  „ICH“  richteten wir unsere Aufmerksamkeit auf das „DU“.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder….

... sich für den anderen interessieren, ihn akzeptieren und versuchen, den  anderen zu verstehen.

… sensibel werden hinsichtlich der Gefühle des anderen

… nachgeben und verzichten können

… den anderen sehen, hinsehen und hinhören

… Andersartigkeit kennenlernen und akzeptieren

Erst danach begannen wir die eigentliche Zusammenarbeit mit den Menschen die bei der Lebenshilfe arbeiten.

Wir versuchten das Interesse der Kinder für  unsere Nachbarn zu wecken.

Was ist das für ein Haus?

Wohnt da wer… oder wird da nur gearbeitet?

Welche Menschen arbeiten in dem Haus?

Was arbeiten die Menschen da?

Wie sind die Menschen, die da drüben arbeiten?

… viele Fragen, die beantwortet werden wollen.

 

Unser erster Besuch bei den Nachbarn war von Neugierde, Aufregung, Schüchternheit, Zurückhaltung…. gekennzeichnet.

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Andrea und Peter zeigen uns das Haus, stellen uns die Menschen vor, die bei der Lebenshilfe arbeiten.

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Sie zeigen uns die Sachen die dort hergestellt werden. Wir dürfen Hans dabei beobachten, wie er kunstvoll eine Schürze bemalt und staunen über seine besonderen Fähigkeiten.

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Wir sehen, dass Günter  Holzspäne herstellt, wie getöpfert und gehandarbeitet wird. Die Tischlerei interessiert unsere Kinder besonders. Gespannt hören sie zu, wie Martin erzählt, was dort hergestellt wird.

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Den Abschluss unseres Besuches  bildet  die  Jause.  Gemeinsam mit den Menschen der Lebenshilfe sitzen die Kinder an den Tischen, teilen „Beigln“ und trinken Saft. Erste vorsichtige Annäherung passiert.

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Wieder im Kindergarten angekommen stellen die Kinder viele Fragen, die auch für uns nicht immer leicht zu beantworten sind.

Von da an besuchen wir 1x pro Woche unsere Nachbarn bei der Lebenshilfe und lernen uns so besser kennen.

 Lebenshilfe

Gemeinsam mit den Kindern beginnen wir mit der  Planung  eines Geburtstagssessels und geben ihn in der Tischlerei bei Martin in Auftrag. Wir beobachten den Fortschritt und helfen auch bei der Fertigstellung.

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Ende April ist es dann endlich so weit. Martin und Christoph kommen zu uns in den Kindergarten und bringen den schon sehnlichst erwarteten  Geburtstagssessel.

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Die Kinder dürfen ihn natürlich sofort ausprobieren.

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Als Dankeschön singen sie aus voller Kehle das Lied von den Kindergartenkindern.

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Wir freuen uns schon auf weitere Besuche bei - und von - unseren Nachbarn. Hoffentlich lernen wir uns noch besser kennen und vielleicht entstehen bald schon richtige Freundschaften.

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